Schulplattform Oberaargau

Lehrinhalte aus der Region

Übersicht über die Module

Dr Oberaargou!

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Zum Schuljahresanfang machten wir uns auf eine gemeinsame Radtour, um uns gegenseitig als neue 7. Klasse und unsere Region besser kennenzulernen. Dabei liessen wir uns vor allem durch unser erstes NMM- Thema, die Geologie/Geografie leiten. Es gab besonders viel Interessantes anzutreffen:

  • Versteinerungen (ehemalige Meeresspuren)
  • Findlinge (letzte Eiszeit)
  • erste Menschen im UNESCO- Weltkulturerbegebiet (Pfahlbauersiedlung am Aeschisee)
  • Keltengrabhügel in Langenthal
  • Römermosaik Herzogenbuchsee, Kloster St. Urban mit Wässermattengebieten
  • Burgturmhügel Gutenburg mit Sicht auf die Klus Balstal
  • Wirtschafts- und Kulturzentrum Langenthal, Herz der Verkehrsachsen im Mittelland (Bahn 2000; Hauptstrasse Bern-Zürich)
  • Milchwirtschaft im Hügelland

Die Geschichte des Filmes dreht sich um ein Mädchen, welches neu zur Klasse stösst und auf einer Radtour die Region gerade kennenlernen kann. In Gruppen werden die Orte im Film kurz vorgestellt, verbunden immer durchs Unterwegssein auf dem Velo, abenteuerliche Übernachtung an romantischem Aussichtspunkt mit Frühstück auf dem Bauernhof, usw.

Stefan Gerber, Klassenlehrer 7b, Oberstufe Herzogenbuchsee, 2015

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Entwicklung der Landwirtschaft

Natur und Technik

Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die von Agrarinnovationen veränderte Landnutzung zusammen mit den daraus resultierenden Veränderungen in der Landschaft.

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Raumplanung

Natur und Technik

Das Thema schliesst an das Modul zur Landschafts- und Siedlungsentwicklung und führt nun weiter in die Zukunft. In typisch föderalistischer Manier findet der Planungsprozess auf den drei Stufen Bund, Kanton und Gemeinde statt, was die Einbettung in die Region geradezu nötig macht. Grundsätzlich will die Raumplanung in der Schweiz die haushälterische Nutzung des Bodens und eine geordnete Besiedlung erreichen. Nach wie vor verschwindet aber in der Schweiz pro Sekunde rund ein Quadratmeter Landwirtschaftsfläche, in zwei Stunden also ziemlich genau ein Fussballfeld. Das Wort Zersiedlung ist mittlerweile in jeder Munde, die aktuelle politische Diskussion beschäftig sich damit.

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Frauengeschichte

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Bevor das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, hatten Frauen politisch kein Mitspracherecht und übernahmen vor allem innerhäusliche Arbeiten. Bereits damals gab es jedoch Frauen, die durch ihr fortschrittliches und sozial engagiertes Denken und Wirken hervorstachen und sich für die Rechte der Frau einsetzten, was sich schliesslich 1971 im Beschliessen des Frauenstimmrechts auszahlte.
In diesem Modul wird zuerst kurz auf die Frauenbewegung in der Schweiz eingegangen, und anschliessend werden vier geschichtsträchtige Frauen, darunter Lydia Eymann, Lina Bögli, Amélie Moser und Emma Graf näher vorgestellt.

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Uf und ab – eine Reise durch den Oberaargau

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Eine Rundreise durch den Oberaargau soll den Schülerinnen und Schülern eine erste Bekanntschaft mit ihrer näheren Umgebung und dem Oberaargau bieten. Als „Aufhänger“ der Rundreise dient eine Geschichte mit der Tasse und dem Unterteller.

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Politische Willensbildung in der Gemeinde

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Anhand der Idee eines nächtlichen Ausgangsverbots für unter 16-Jährige bilden die SuS eigene Meinungen, vertreten in einem Rollenspiel unterschiedliche Ansichten und entwickeln ihre Debattierfähigkeit.

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Mobilität und Transport

Räume, Zeiten, Gesellschaft

In diesem Modul werden die Entwicklung der Eisenbahnlinien im Raum Oberaargau sowie das Reisen mit diesem Verkehrsmittel thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler entdecken mithilfe des Zeitreise-Tools der Swisstopo, wie sich die Eisenbahnlinien entwickelt haben und wo sie entlangführten bzw. heute entlangführen. Weiter stellen die Schülerinnen und Schüler Vergleiche zwischen dem damaligen und dem heutigen Reisen an.

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Migration

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Der Oberaargau ist eine von Migration (Emigration und Immigration) geprägte Region in der Schweiz. Wo die Emigration im 19. Jahrhundert vorherrschend war, sollte sich die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg zugunsten der Immigration ändern. Im Zentrum dieses Moduls steht die Auseinandersetzung mit beiden Aspekten der Migration. Mithilfe der Materialien sollen den Schülerinnen und Schülern die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründe vergegenwärtigt werden, die Menschen entweder emigrieren oder immigrieren lassen, was zu einem auf gegenseitigem Verständnis basierenden Zusammenleben beitragen kann und auch sollte.

Dieses Modul basiert im Wesentlichen auf den didaktischen Materialien der Ausstellung “Ig schaffe z Langetu” (27. April bis 14. Oktober 2012) des Museums Langenthal.

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Burgruine Grünenberg

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Das Modul “Burgruine Grünenberg” beinhaltet eine Exkursion zur Burgruine nach Melchnau. Weiter werden die Themen Burgenbau, Bestandteile einer Burg, Leben auf einer Burg und Angriff und Verteidigung aufgenommen.

 

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Hector Egger – Baumeister des Oberaargau

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Langenthaler Baukultur: das Wirken von Hector Egger thematisiert den baulichen Ausdruck der Industrialisierung Langenthals. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler mit Hector Egger einen der bedeutendsten und produktivsten Architekten der Langenthaler Geschichte kennen.
Hinweise:
Die Unterrichtseinheit lässt sich gut kombinieren mit den Modulen „Stadtgeschichte Langenthal“ und „Die Anfänger der modernen Schule im Oberaargau“.

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Die Anfänge der modernen Schule im Oberaargau

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Aufbruch und Fortschritt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dokumentiert dieses Modul zur Bildung (Freisinnige Gedanken führen zur Gründung der Sekundarschule).
Die Unterrichtseinheit lässt sich gut kombinieren mit den Modulen „Stadtgeschichte Langenthal“ und „Hector Egger – Baumeister des Oberaargau“.

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Exkursion Wässermatten

Natur und Technik

Dieses Modul vermittelt in erster Linie, wo in der Region Oberaargau die Wässermatten am besten entdeckt werden können und wie sie funktionieren.

Hinweis:
Die Wässermatten eignen sich als Thema für alle Schulstufen.

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Biber

Natur und Technik

Die Spuren der Biber – und im Ausnahmefall die Tiere selber – können vielerorts im Oberaargau entdeckt werden. Allerdings verändert sich die Situation von Jahr zu Jahr und gewisse Bereiche der Landschaft sollten nicht gestört werden. Deshalb empfiehlt sich bis auf Weiteres, für Exkursionen eine ausgebildete Fachperson beizuziehen. Abklärungen, ob bestimmte Orte für Ausflüge auf eigene Faust empfohlen werden können, sind noch am Laufen.

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Exkursion Jurasüdfuss

Natur und Technik

Es gibt mehrere Gründe, weshalb der Jura als Gebirge auf einer Jurasüfuss-Exkursion als Unterrichtsinhalt interessant sein kann. So kann man argumentieren, dass der Jura als landschaftsformendes Element zum Oberaargau einfach dazugehört.

Die Exkursion ‘Jurasüdfuss’ umfasst verschiedene Themen:

  1. Jura als Gebirge
  2. Bäume bestimmen
  3. Naturschutzgebiet Erlimoos
  4. Gips und Salze
  5. Mittelalterliche Stadt Wiedlisbach
  6. Sagenweg

Hinweis: Bei der Exkursion handelt es sich um einen Tagesausflug im Gelände.

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Stadtgeschichte Langenthal

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Am lokalen Beispiel sollen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse und deren Veränderungen im 19. und 20. Jahrhundert unterrichtet werden.

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Landschafts- und Siedlungsentwicklung

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Das Modul zeigt auf, wie der Mensch im Laufe der Jahrhunderte auf der Basis der natürlichen Grundlagen den Raum des Oberaargaus bewohnt, genutzt und gestaltet hat. Im Vordergrund stehen die Landschaftselemente und Siedlungsformen, die wie Archivalien über längst vergangene Wohn- und Arbeitsformen berichten und wie sie auch die heutige Nutzung bestimmen. Die Aufgaben bauen auf dem Modul Siedlungen im Oberaargau für den 2. Zyklus und auf dem Lehrmittel „Spuren- Horizonte“ des Schulverlags auf. Vor allem sollen die Schülerinnen und Schüler für den Wert von landschaftlichen Archivalien sensibilisiert werden.

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Von Rittern und Mönchen

Ethik, Religion, Gemeinschaft

Im Zentrum des Moduls steht eine Exkursion (Vormittag oder Nachmittag) zur Kirche Wynau, auf die Burgruine Grünenberg und ins Kloster St. Urban. Das Modul geht vom Grundsatz aus, dass die Schülerinnen und Schüler konkret die Spuren der christlichen Kultur im Oberaargau zunächst selber entdecken, in einem zweiten Schritt werden diese Spuren den Schülerinnen und Schüler von der Lehrperson gedeutet.

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Siedlungen im Oberaargau

Räume, Zeiten, Gesellschaft

Thema dieses Moduls sind die Siedlungen und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit. Dazu gehören neben den sichtbaren Formen von Gebäuden und Siedlungen auch deren Lage, deren Nutzung und deren Veränderungen.

 

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Geologie und Landschaftsformen

Natur und Technik

In diesem Modul wird der Fokus auf die zwei hauptsächlichen landschaftsgestaltenden Prozesse gelegt: auf die alpine Gebirgsbildung, die auch das Mittelland und den Jura einbezieht (die Tektonik) und auf die Eiszeiten, die einen grossen Teil des Formenschatzes der Landschaft geprägt haben (die so genannte Geomorphologie).

Hinweis: Dieses Modul ist für den dritten Zyklus konzipiert.

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Geologie und Landschaftsformen

Natur und Technik

Modulthema ist die Geologie bzw. die Landschaftsformen der eigenen Umgebung. Konkret bedeutet dies, dass man von den Landschaftsformen in der Schulgemeinde ausgeht und im Sinne einer Spurensuche das Gelände entschlüsselt.

Hinweis: Dieses Modul ist für den zweiten Zyklus konzipiert.

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Exkursion Smaragd-Gebiet

Natur und Technik

Dieses Kurzmodul soll eine erste Einstiegshilfe in die Themen des Smaragd-Gebiets Oberaargau bieten. Vorschläge für Ausflugsorte und die Inhalte sind deshalb noch als provisorisch zu betrachten. Bereits seit vielen Jahren führt zudem die Smaragd-Gruppe des WWF Bern Angebote für Schulen durch.

Hinweis: Das Thema Smaragd-Gebiet Oberaargau eignet sich für alle Schulstufen. Besonders die Tierarten Biber, Schleiereule, Turmfalke, Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte (Glögglifrosch) und Helm-Azurjungfer (Libellenart) lassen auch eine handfeste Auseinandersetzung mit europaweit gefährdeten bzw. im Oberaargau speziell geförderten Arten zu.

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